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Rektor Wilfried Kupferschmid verabschiedet
NEUHAUSEN OB ECK (wr) – Für den Rektor der Homburgschule Neuhausen, Wilfried Kupferschmid war der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien ein außergewöhnlicher Schultag, denn es war gleichzeitig sein letzter Arbeitstag im Berufsleben. Mit dem Musikstück „Duo in re maggiore“ stimmten die Viertklässler Johanna und Magdalena Renner auf dem Cello und der Geige die Gäste auf den festlichen Rahmen in der Homburghalle ein. Lehrerin Alexandra Maier-Lipp hatte mit ihren Kollegen eine stimmungsvolle Verabschiedung mit vielen Überraschungen organisiert. In seiner Begrüßungsrede vor den Schülern, Lehrern, Elternbeirat und zahlreichen Gästen hob Konrektor Konrad Schmidt das außergewöhnliche Engagement von Kupferschmid hervor, der nach 36 Jahren als Lehrer, davon 24 Jahren als Rektor und seit fast sieben Jahren als Schulleiter der hiesigen Homburgschule, nun in den Vorruhestand wechseln wird. Trotz der hohen Anforderungen an das Lehrerkollegium habe er stets ein offenes Ohr gehabt, auch wenn es um irgendwelche persönlichen Wünsche ging. Nach so vielen Jahren intensiver Arbeit könne er sich einfach zurücklehnen und das weitere Leben im Kreise seiner Familie genießen. Das Lehrerkollegium untermauerte dies mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „Hetz mich nicht!“ Zuvor sang der Lehrerchor über das Leben des Kollegen und Chefs in und außer Dienst, das mit Bildern untermalt wurde. Die Flötengruppe der Homburgschule unter der Leitung von Siegmund Rudholzner und die Mundharmonikagruppe der Werkrealschule Obere Donau mit Gitarrenbegleitung von Renate Paul und Siegmund Rudholzner sorgten mit weiteren Musikeinlagen für einen würdigen Rahmen. Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald erinnerte sich noch genau an den Dienstantritt von Kupferschmid als Rektor. Fiel der Antritt vor sieben Jahren doch auch auf seinen Antritt als Bürgermeister. „Ich bin ein harter Brocken“ waren die ersten Worte, als der neue Rektor dem neuen Bürgermeister erstmals gegenübertrat. Doch in den vergangenen sieben Jahren wurden gemeinsam die Ziele, die Schule voranzubringen und weiterzuentwickeln, verwirklicht. So wurde das Schulgebäude erweitert, saniert und mit modernen Lehr- und Lernmitteln ausgestattet. Auch die Abtrennung der Grundschule von der Hauptschule und die Gründung des Schulzweckverbandes mit der Stadt Fridingen wurde vollzogen, obwohl das nicht ihr Wunsch gewesen sei, sagte der Neuhauser Schultes. Aber gerade die Diplomatie und das nötige Fingerspitzengefühle zeichne Kupferschmid als Rektor und Mensch aus, fügte Osswald hinzu und überreichte ein Bild von der erleuchteten Schule bei Nacht. Nachdem die Schüler und der Elternbeirat den Abschied mit Präsenten versüßt hatten, trat Kupferschmid ans Rednerpult, um Abschied zu nehmen und seinen Mitstreitern und Kollegen zu danken. Einen besonderen Dank richtete er mit bewegter Stimme an seine Ehefrau Sieglinde, die während der gesamten Dienstzeit alle Höhen und Tiefen mitgemacht habe und ein großer Rückhalt für ihn und die Familie gewesen sei. Nach so einem bewegenden Abschied kullerten nicht nur bei den Schülern einige Abschiedstränen über die Wangen. Bei anschließendem Stehempfang ließen die Gäste und Gratulanten den letzten Schultag ihres Rektors, Chefs und Kollegen ausklingen.
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Bild: Rektor Wilfried Kupferschmid und Ehefrau Sieglinde (von rechts) wurden durch das Lehrerkollegium vom Schulalltag verabschiedet.
Bild: Rektor Wilfried Kupferschmid und Ehefrau Sieglinde wurden verabschiedet.
Foto: Winfried Rimmele
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